NATURE MORTE / JEANNE MONTSÉGUR - "RESTES D’UNE CHOSE BRISÉE" (rur025/NP02)
10”- black vinyl + texts in French on silver-printed black cardboard inlays, in special fold-out sleeve, comes in twelve different cover versions – total edition of 191 hand-numbered copies

21,- EUR reduced price: 18,- EUR

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More than just a record, “Restes d’une chose brisée” is the outcome of an intimate collaboration between music and writing. Based on a series of thirteen short texts by young French writer JEANNE MONTSÉGUR, this symbiotic work unfolds like a Dantesque journey. On each step of the way NATURE MORTE’s abyssal drones echo the desperate intensity and ruthless honesty of Jeanne’s words, opening her wounds to chasms, sustaining the inner conflict and the baring of feelings by an almost unbearable tension which, when it finally breaks, strikes the listener as surely as the incisiveness of her words. At the end of the voyage there is hope, seeping between the lines and through the grooves as the drones recede and give way to luminous reeds, leaving the reader-listener shaken, colder and gloomier than before, but maybe a little wiser too.

“Restes d’une chose brisée” is a collaboration between REUE UND REUE and LA NÉBULEUSE POURPRE.

Side A
Bris mp3

Side B
Débris mp3

(audio extracts on this page are in low quality)

Here are the 12 different cover arts in detail:


PRESS CUTTINGS:

"Der zutiefst melancholische-mystische Sound aus Fieldrecordings und minimal-melodischen wie herrlich verwehten Syntheshizer-Drones ist dann wieder typisch für NATURE MORTE und erinnert mich auf der B-Seite sogar an gute alte L.J.D.L.P.-Tage. Auf jener Seite gibt es in der Mitte und am Ende jeweils noch einen kurzen gesprochenen Gastauftritt von Sofia Erzsebet Ragyoci, die Kennern mit ihrer kühlen Stimme auch von WERMUT und ICH WOLLTE, ICH KÖNNTE bekannt sein dürfte. Leider ist das Ganze viel zu schnell vorbei und hoffentlich folgt dem bald ein neues NATURE MORTE-Vollzeit-Werk, denn ich kann von dieser dezent zelebrierten Traurigkeit einfach nicht genug bekommen. Die aufwendig ausgestattete Platte im schwarzen Vinyl erscheint übrigens in 12 verschiedenen Cover-Ausführungen und ist insgesamt auf nur 191 Exemplare limitiert. Ein wirklich ambitioniertes Liebhaber-Stück" (Marco Fiebag for Black Magazin)

"L’esthétique est froide et profonde, la musique de Nature Morte, post-industrielle ambiante, se fait ici plus concrète. Comme pour dessiner les contours bichromes d’un monde à la beauté monstrueusement glaçante." (Thierry Jolif, Unidivers)

"NATURE MORTE kenne und schätze ich ja bereits eine Weile, von Jeanne Montségur hatte ich bisher noch nichts gehört. Die Platte mit ausgiebigen Beiwerk und schöner Verpackung (in sage und schreibe 12 verschieden Cover-Varianten bei insgesamt weniger als 200 Exemplaren) macht optisch einiges her und bald schon zeigt sich, dass sich die Erwartungen auch akustisch erfüllen. Seite A, „bris“, beginnt sehr, sehr leise - ich hatte jetzt auch keine lautstarken Klangausbrüche erwartet – und wenn das Geräusch von splitterndem Glas das leise Summen durchbricht, könnte man fast erschrecken, begrüßt es aber auch als Abwechslung, zumal sich bei wiederholten Klirren weitere, unaufdringliche, aber atmosphärische Geräusche hinzugesellen. Auch das Verstummen mancher Klangfarben ist bei diesem zumindest oberflächlich sehr minimalistischen Stück geradezu perfektioniert und so schaffen es NATURE MORTE & Jeanne Montségur hier, die Spannung mit leisen Tönen über 12 Minuten zu halten. Auch „débris“, was sich über die B-Seite erstreckt, entfaltet sich langsam und zunächst sehr leise, jedoch ist hier ein recht stetig zunehmender „drone“ zu vernehmen, der einlullend und unheimlich zugleich erklingt. Auch hier bleibt es jedoch nicht bei weichen, harmonischen Tönen, im Hintergrund und sich teilweise etwas mehr in den Vordergrund drängend erklingen Scherben sowie in der zweiten Hälfte eine französisch sprechende Frauenstimme. Enden tut diese Komposition jedoch – passend zum Titel - geradezu als Scherbenhaufen. Ich glaube, ich habe noch keine musikalische Veröffentlichung gehört, auf die das Wort „fein“ so gut gepasst hat. Empfehlenswert, zumal, wer der französischen Sprache mächtig ist, dieses Kunstwerk mit seinen ausführlichen Textbeilagen auch noch auf einer anderen Ebene genießen kann! (Michael Flach, Black Magazin)